Collagen-Postkarten zu zweit, zu vielen

In Verbindung bleiben - mit Collagen-Postkarten

Wenn persönliche Treffen schwierig sind, finden sich zum Glück neue Wege, mit anderen in Kontakt zu bleiben. Die Idee zu den Collagen-Postkarten stammt von einer ‚alten‘ Weggefährtin, Julia Christ, die auf ihrer Website Textaroma ihre eigenen Arbeiten vorstellt. 

Die Spielregeln

Für unsere Schreibgruppe, die sich normaler Weise alle paar Wochen trifft, schlug Julia folgendes vor: Beklebt eine Postkarte, egal mit was, ganz gleich welche Hintergründe, Bilder oder Texte. Lasst dabei noch Platz für Ergänzungen in Bild und Text. Dann ab in den Briefumschlag und an Teilnehmende verschicken.

Vielfalt im Briefkasten

Bald tauchten in meinem Briefkasten bunt beklebte Briefumschläge auf. Offenbar hat sich das Kleben und Ausprobieren bis auf die Umschläge erstreckt. Und die selbst gestalteten Collagen waren so vielfältig wie ihre Verfasserinnen. 

ein Beispiel 

Die Karten, die hier zu sehen ist, habe ich ’nur‘ mit Tapetenmotiv und Text bekommen. Dann habe ich sie mit dem Plan für eine Modelleisenbahn beklebt. Ein ausrangiertes Buch hat dafür hergehalten. Und es war später auch eine Quelle für interessante Text-Schnipsel.

Materialien finden & sich inspirieren lassen

In Gratis-Heften, die in Super- oder Drogeriemärkten ausliegen, habe ich oft anregende Wörter und Titel gefunden. Ausgedienter Lesestoff aller Richtungen ist auch interessant, wie Info-Blätter vom Mieterverein, Reise-Magazine oder Tageszeitungen – was auch immer in Reichweite ist. Ausgehend von der Vorlage, habe ich die Ideen weiterentwickelt oder in eine andere Richtung abbiegen lassen. Je nachdem, was das gefundene Bild- und Text-Material hergab.

wie es weitergeht 

Es sind noch einige Postkarten im Umlauf. Manchmal kleben bis zu fünf Teilnehmende an einer Postkarten-Collage. Wenn eine Postkarte fertig gestaltet ist, geht sie an Julia. Und wenn Julia genügend Karten zusammenhat, wird sie sie auf ihrer Website veröffentlichen.

Das alles kann ich Euch nur empfehlen. Es ist eine willkommene Abwechslung vom Alltag – und eine neue Art, in Kontakt zu bleiben.

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